Herr Fuhl, die KWK könnte die Energiewende im Kleinen vorantreiben. Welche Bedeutung hat die KWK Ihrer Meinung nach für Unternehmen?

Das Zieldreieck der angehenden Bundesregierung „Sauberkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit“ umfasst genau die Themen, denen sich moderne Unternehmen stellen müssen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben möchten. Daher ist es unabdingbar in genau solche Technologien zu investieren, die Themen des Zieldreiecks erfüllen: nämlich die KWK.

Welche Problematik sehen Sie derzeit für KWK?

Bürokratische Hemmnisse und fehlende Planbarkeit aufgrund sich ständig ändernder Gesetze und Regularien verhindern zunehmend einen flächendeckenden Ausbau von KWK. Hier sind Vereinfachungen und Nachhaltigkeit in der Gesetzgebung unbedingt notwendig, wenn man das Potenzial dieser Hocheffizienztechnologie nutzen will.

Haben Sie konkrete Lösungen? Welche Zukunftsperspektive hat die KWK?

Das Potenzial der KWK ist noch längst nicht ausgeschöpft. Gerade im Quartier mit über 70 Prozent veraltetem Wohnungsbestand, kann sie gewaltige CO2-Einsparpotenziale realisieren und somit helfen, das Klima nachhaltig zu schützen. Mieterstrommodelle sind eine ideale Lösung, um Erneuerbare Energien (PV) mit der KWK gewinnbringend zu kombinieren. Auch im Privat- und Gewerbekundenbereich kann diese Hocheffizienztechnologie ihre Stärken hinsichtlich Sektorkopplung (Wärme und Strom) zeigen.

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